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Service-Nummer

10.00 - 17.00 Uhr

Di - So, feiertags
(Nov - Febr 10-16 Uhr)

Eintritt: 6,00 €

ermäßigt 3,00 € 
Führungen auf Anfrage

Herzlich Willkommen und Glück auf!

im Industriemuseum Brandenburg an der Havel

Begeben Sie sich auf eine Zeitreise zum letzten Siemens-Martin-Ofen Europas im einst größten Stahlwerk der DDR. Entdecken Sie ein untergegangene Welt mit Kränen, Werkstätten, Lokomotiven und historischen Fahrzeugen.

Tauchen Sie in unserer Brennaborausstellung in die Geschichte von Deutschlands größter Automobilfabrik der 1920er-Jahre ein.

Im Mittelpunkt des Museums steht der „Siemens-Martin-Ofen XII“. Der Ofen XII war der letzte Schmelzofen, der im Stahl- und Walzwerk Brandenburg gebaut und in Betrieb genommen wurde.

Er ist heute der Kern des Technischen Denkmals.

In dem gewaltigen Schmelzofen wurden 180 Tonnen produziert, das entspricht ungefähr dem Gewicht von 120 VW Golf der aktuellen Baureihe.

Um diesen riesigen Schmelzofen zu versorgen waren zahlreiche Maschinen und Anlagen notwendig. Sie alle stehen unter Denkmalschutz und können heute besichtigt werden - individuell mit oder ohne Audioguide oder im Rahmen geführter Rundgänge.

Im Technischen Denkmal gibt es viel zu entdecken. Kräne und Lokomotiven schafften den Schrott und die anderen „Zutaten“ für die Stahlschmelze heran. In der Gießhalle sorgte der gewaltige Gießkran mit seinen Riesenhaken für den Transport der 280 Tonnen schweren Gießpfanne. Mit der Diesellok wurden die Waggons mit den gefüllten Gießformen aus der Halle gefahren.

Auf den rund 4500 Quadratmetern des Technischen Denkmals warten viele kleinere und größere Räume darauf, von entdeckungsfreudigen Besucher*innen gefunden zu werden. Werkstätten, Labore, eine Schmiede und andere Nebenräume wurden originalgetreu bewahrt.

Alles wirkt so, als ob die Arbeiter*innen eben erst in die Pause gegangen werden.

In ehemaligen Abstell- und Lagerräumen wurden Bereiche des Stahl- und Walzwerkes museal aufbereitet, die einst ihren Platz außerhalb der Stahlwerkshalle hatten. So kann man eine Näherin dabei beobachten, wie sie die Arbeitsschutzbekleidung repariert oder sich in der „Kantine“ über die Versorgung der einst 10.000 Mitarbeiter*innen informieren.

Immer wieder werden neugierige Besucher*innen, ob groß oder klein, auf spannende Überraschungen stoßen, (fast) alles darf angefasst und ausprobiert werden.

Nicht zuletzt ist das Museum auch ein Paradies für Fotograf*innen!